FAQ

Allgemeine Fragen

Hier können Sie Antworten auf oft gestellte Fragen finden.

Wir können Ihnen Preise ab 3.50 CHF pro Tonne CO2 garantieren. Ab Ordergrössen von 5000 Tonnen ist der Preis verhandelbar.

Für einen Preisvergleich zu andern Anbietern können Sie gerne bei dem Vergleichsportal https://www.climate-compare.com vorbeischauen.

Kurz : Ja. Gerne können sie auch Ihre eigenen Designer damit beauftragen. Selbstverständlich können Sie auch von unseren Standard-Labels wählen.

Grundsätzlich sind der Imagination keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht etwas Klimaneutral zu machen. Gerne besprechen wir Ihre Projektidee persönlich in einem unverbindlichem Beratungsgespräch. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

Ja, das ist auch möglich. Falls Sie die Anzahl Tonnen schon kennen, können Sie uns gerne eine Email schicken. Ansonsten können Sie unter Kontakt ein kostenloses Beratungsgespräch buchen.

Im Gegensatz zu Stiftungen überleben wir nicht durch spenden, was bedeutet dass wir einen grossen Anreiz haben kostengünstig und effizient zu agieren. Das einzige wo wir nicht sparen sind unsere Projekte, diese unterliegen den höchsten Standards und sind sogar oft die gleichen wie bei den anderen Anbietern.

Sehr gerne können wir statt ein virtuelles auch ein persönliches Treffen vereinbaren, setzten sie sich dazu einfach mit uns in Kontakt. Je nach Bedürfnis halten wir auch gerne eine Präsentation wie das ganze funktioniert, was Vor- sowie Nachteile sind und beantworten allfällige Fragen.

Fragen zu CO2-Kompensationen

Hier sind häufig gestellte Fragen zu CO2-Kompensationen. 

Emissionen welche sich hier nicht vermeiden lassen, wie z.B aus der Herstellung Ihres Produktes oder dem Betrieb Ihres Büros können durch Klimaschutzprojekte an einem anderem Ort, welche CO2 aus der Atmosphäre binden, kompensiert werden. 
Gerne erklären wir den Prozess detaillierter sowie mit Illustrationen in einem virtuellem Beratungsgespräch.

Andere gebräuchliche Begriffe: CO2-Zertifikate, Klimaschutzzertifikate, Emissionszertifikate. CO2-Zertifikate werden allgemein in der Mengeneinheit 1 Tonne CO2e (e=Äquivalente) gehandelt. Andere klimaschädliche Treibhausgase wie beispielsweise Methan werden in ihrer Wirkung in eine entsprechende Menge CO2 umgerechnet, sogenannte CO2-Äquivalente. 1 Zertifikat entspricht einer Einsparung einer Tonne CO2-Äquivalent durch ein Klimaschutzprojekt. Für den Handeln mit CO2-Zertifikaten gibt es zwei Märkte, den Verpflichtenden, auf staatlicher Ebene und den Freiwilligen, den sogenannten Voluntary Market. Durch unabhängige Institutionen wie z.B. den Gold Standard werden Klimaschutzprojekte, aus denen Zertifikate generiert werden, zertifiziert und geprüft.

Nein. Aus unserer Sicht sind die Kosten, die Sie für den Ausgleich Ihrer CO2-Emissionen leisten, keine Spenden für den Klimaschutz, sondern stellen eine sinnvolle Investition in eine messbare Reduktion Ihrer CO2-Emissionen dar.

Bei einem Ablasshandel bezahlen Sie ausschliesslich fürs gute Gewissen, doch mit der Unterstützung eines hochwertigen Klimaschutzprojektes setzen Sie sich wirksam fürs Klima ein und leisten einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz.

Als wirksamste Massnahme im kurzfristig wirksamen, notwendigen Klimaschutz sehen wir die freiwillige Kompensation von CO2-Emissionen als den ersten Schritt an. Der Ansatz Vermeiden – Reduzieren (der gerechtfertigt ist) jedoch, suggeriert eine zeitliche Abfolge der Massnahmen, die nicht der tatsächlichen Zeitabfolge entspricht. Emissionen zu vermeiden ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch widerspricht es dem Ziel der weltweiten maximalen Minderung von CO2-Emission.Von Unternehmen sollten, vor allem aus Gründen der Kosteneffizienz beide Ansätze parallel verfolgt werden. Vermeiden, Reduzieren und Kompensieren.

Leocert finanziert ausschliesslich Projekte, die konkret messbare und langfristige Erfolge bringen. 

Alle unsere Projekte sind von VERRA zertifiziert, und werden nach erfolgter Kompensation im VERRA Registry-System in unserem Namen (ab Auftragsmengen von 200 Tonnen auch in Ihrem) stillgelegt.

So können Sie nachweislich CO2-Kompensieren sowie der Umwelt etwas gutes tun.

Es gibt unterschiedliche Arten von Projekten, mit denen man CO2-Emissionen kompensieren kann. Einige Projekte investieren in Emissionseinsparungen durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energiequellen, andere entziehen der Atmosphäre Kohlendioxid (CO2) durch Wiederaufforstung und wieder andere vermeiden den Ausstoß von Treibhausgasen in Industrieprozessen. Die Projekte unterscheiden sich auch bezüglich ihres Umfangs. Es gibt kleinere Projekte, die auf Gemeindeebene stattfinden, und größere, die eine ganze Industrieanlage umfassen können. Die verschiedenen Projektarten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, hinsichtlich ihres Potenzials für die Treibhausgasreduktion, aber auch hinsichtlich der Nebeneffekte, die sie z.B. auf Biodiversität oder die Beschäftigungssituation in der Region haben. Klimaschutzprojekte müssen international anerkannte Kriterien und Standards erfüllen und entsprechend zertifiziert werden.

Die wichtigsten Kriterien sind die folgenden:

 

Zusätzlichkeit: Es muss sichergestellt sein, dass ein Projekt nur, aufgrund der aus dem Emissionshandel erzielten Gelder, umgesetzt werden kann. Das Klimaschutzprojekt muss also auf Erlöse aus dem Emissionshandel zur Deckung des Finanzierungsbedarfs angewiesen sein.

 

Ausschluss von Doppelzählungen: Es muss sichergestellt werden, dass die eingesparten CO2-Emissionen nur einmalig (beim Eigentümer der Zertifikate) angerechnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass Zertifikate nur einmal verkauft werden dürfen.

 

Dauerhaftigkeit: Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, z.B. muss die Bindung von CO2 in Wäldern langfristig erfolgen.

 

Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte: Klimaschutzprojekte müssen in allen genannten Kriterien in regelmäßigen Zeiträumen durch unabhängige Dritte (z.B. TÜV, SGS, DNV) überprüft werden.